
Seit Jahren steht das ehemalige Polizeipräsidium leer. Jetzt will die Landesregierung das Areal wieder zum Verkauf anbieten. Die Gelegenheit, um dort dringend benötigte Sozialwohnungen zu bauen.
Das Finanzministerium des Landes Hessen plant laut einer Pressemitteilung eine neue Vermarktungsrunde vorzubereiten, um einen geeigneten Investor zu finden, der das Areal des alten Polizeipräsidiums entwickelt.
„Erster Ansprechpartner zum Kauf des Areals muss die Stadt Frankfurt sein. Die Stadt benötigt jede Baufläche, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Hier ist auch das Land Hessen in der Pflicht. Statt an den meist bietenden Investor zu verkaufen und damit die Entstehung weiterer Luxuswohnungen zu fördern, müssen hier die dringend benötigten Sozialwohnungen entstehen“, betont Eyup Yilmaz, planungs- und wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer.
Zurzeit warten mehr als 10 000 Menschen in Frankfurt auf eine geförderte Wohnung im Stadtgebiet. Das Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums umfasst 15 000 m² und bietet damit Platz für geförderten Wohnraum.
„Um der drückenden Nachfrage nach Sozialwohnungen nachzukommen, muss die Stadt Frankfurt jede Gelegenheit zum Bau von Sozialwohnungen nutzen. Dies muss auf dem Areal des alten Polizeipräsidiums mit Hilfe der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding geschehen“, erklärt Yilmaz weiter.


Im Frankfurter Römer war am 5. Oktober 2016 Herr Sakuma zu Gast; Überlebender des Atombomenabwurfes auf Hiroshima im Jahr 1945. Mit ihm diskutierten Vertreter der DFG-VK, des Magistrats der Stadt Frankfurt und als Vertreter der Fraktion DIE LINKE im Römer, Michael Müller, über die Notwendigkeit, Atomwaffen abzuschaffen und sich für die friedliche Lösung von Konflikten einzusetzen. Die aktuelle Politik in Japan war auch ebenfalls Thema. Herr Sakuma berichtet, dass die aktuelle Regierung den streng pazifistischen Charakter der Verfassung aufweichen und die Armee im Ausland einsetzen möchte. Dagegen gibt es seit Monaten Protestkundgebungen. Leider nimmt auch die deutsche Öffentlichkeit zu wenig Notiz von dieser Friedensbewegung. Der Gast aus Japan berichtete auch vom verstärkten Werben der Armee bei jungen Menschen zum Dienst an der Waffe. Dieses Werben fürs Sterben wird abgelehnt – wie auch in Deutschland.





Hessens grüner Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat am 27. September 2016 ein Lärmobergrenzenkonzept vorgestellt. Aus Sicht der Betroffenen ist das Konzept völlig unzureichend. Pearl Hahn, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Römer, kritisiert, dass der Wirtschaftsminister weiterhin an den bisher vorgesehenen 701.000 Flugbewegungen pro Jahr unvermindert festhält.










