Nach dem heute stattfindenden JP Morgan Lauf werden viele öffentliche Parks und Grünflächen für sogenannte Partypoints der teilnehmenden Unternehmen und Firmen gesperrt. Das kritisiert Heike Leitschuh, Stadtverordnete der Fraktion Die Linke im Römer:
„Öffentliche Grünflächen müssen für alle zugänglich sein. Es darf nicht sein, dass Unternehmen Geld zahlen, um sie sperren zu lassen, dort teure Partys veranstalten und die Grünflächen extrem zerstört hinterlassen. Doch die Stadt trägt hierbei Verantwortung. Es gibt genug versiegelte Flächen, auf denen solche Partys stattfinden können. Parks und Grünflächen sind für alle da, nicht für die Banken.“
Unternehmen und Firmen müssen sowohl für die Teilnahme als auch für die Partypoints zahlen. Leitschuh abschließend: „Die teuren Partypoints sperren die Orte, an denen Frankfurter*innen hingehen, um etwas Ruhe und Grün zu finden. Das wird ihnen durch die Kommerzialisierung verwehrt. Am Ende bleiben zerstörte Grünflächen. Wir fordern: Für diese Zerstörung sollen die beteiligten Unternehmen aufkommen. Zudem wurden die Bürger*innen vorab nicht informiert und sind zurecht sauer. Das spaltet unsere Gesellschaft zusätzlich.“
