Menschenverachtung im Wahlkampf: CDU segelt am rechten Rand

Anlässlich des CDU-Parteitags am letzten Wochenende äußert sich Michael Müller, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Römer:

„Die Frankfurter CDU sollte sich schämen. Drogenkranke für mehr tot als lebendig zu halten, sie als Zombis zu entmenschlichen und abzuwerten. Das ist politisch verwerflich und geschichtsvergessen. Es lässt tief blicken, zu welchen Mitteln der christdemokratische Spitzenkandidat greift, um billige Geländegewinne auf dem Rücken von hilfsbedürftigen Menschen zu machen. Das ist weder christlich noch sozial, sondern ausgrenzend, stigmatisierend und auch brandgefährlich. Politische Größe zeigt sich am Umgang mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft. Die CDU hat erneut deutlich gemacht, wie unsozial sie im Kern ist und wie wenig ihr an einer sozialen Stadt für alle liegt.“

Das von einer sozial orientierten Mehrheit im Römer beschlossene Suchthilfezentrum ist ein wichtiger Schritt, die Infrastruktur für Suchtkranke auszubauen und konkrete Hilfeleistungen anzubieten. Müller weiter: „Es ist verwerflich, diesen demokratischen Beschluss weiter zu torpedieren und im Wahlkampf dagegen populistisch Stimmung zu machen. Außer Repression und Diffamierung scheint die CDU nichts Substanzielles beitragen zu wollen, um die Situation im Bahnhofsviertel zu verbessern, wie etwa einen Ausbau der sozialen Infrastruktur und die Unterstützung aller, die tagtäglich vor Ort soziale Arbeit verrichten. Die Linke steht für eine Politik in Frankfurt, die keinen zurücklässt, Menschen nicht diffamiert und sie eiskalt ihrem Schicksal überlässt.“

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Die Linke macht Druck bei Transparenz von Fernwärmepreisen

Die Linke im Römer fordert Transparenz bei der Preisgestaltung der Fernwärme der Mainova und eine umfassende Berichterstattung an die Stadtverordnetenversammlung. Mit einem Antrag will sie den Magistrat beauftragen, unverzüglich auf umfassende Transparenz und stärkeren Verbraucherschutz hinzuwirken.

Daniela Mehler-Würzbach, klimapolitische Sprecherin der Fraktion hierzu: „Kund*innen und selbst Expert*innen können die Kostenentwicklung bei dem Formelchaos nicht nachvollziehen. Deshalb fordern wir mindestens eine Offenlegung aller Preisbestandteile, ihrer Gewichtung und Entwicklung.“

Die Fernwärmepreise der Mainova sind 2025 deutlich gestiegen. Im Mai wurden massive Preiserhöhungen zwischen 25 und 36 Prozent angekündigt. Die Verbraucherzentrale kritisierte die fragwürdige Art und Weise, mit der der Energieversorger im Zuge der jüngsten Preisanpassung mit den Kund*innen umgegangen sei.

Mehler-Würzbach: „Für viele Menschen sind die Heizkosten eine große Belastung, man spricht nicht grundlos von der ‚zweiten Miete‛. Die Argumentation der Mainova irritiert. So sollen bestehende Kund*innen den Netzausbau finanzieren, die hohen Preise schrecken wiederum Neukund*innen ab und so bleiben wenige auf den hohen Kosten sitzen, ohne Möglichkeit zum Umstieg. Denn die Mainova hat – anders als bei Gas und Strom – das Monopol über Fernwärme in Frankfurt. Viele Mieter*innen müssen Fernwärme beziehen, ihnen bleibt keine andere Wahl als die hohen Kosten zu bezahlen. Wir fordern eine komplette Transparenz der Mainova über die Zusammensetzung der Preise und eine Berichtslegung gegenüber der Stadtverordnetenversammlung und der Gesellschaft zur Preisentwicklung seit mindestens 2020.“

Mehler-Würzbach fordert zudem niedrigschwellige Beratung, gerade angesichts der Preisanpassung und wegen der Nachzahlungsaufforderungen, die viele Kund*innen erhalten haben: „In den letzten Monaten war aufgrund eines Schadens kein direktes persönliches Beratungsgespräch im ServiceCenter im Bienenkorbhaus möglich, auch weiterhin müssen Termine im Voraus weiterhin via Internet gebucht werden. Es braucht eine niedrigschwellige Beratung und Betreuung der betroffenen Kund*innen!“

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Wohnen ist ein Grundrecht: ABG-Mietenstopp muss für alle Wohnungen gelten

In Frankfurt herrscht Wohnungsnot. Die Mieten steigen, die Sorgen auch. Für viele Menschen ist das Wohnen längst zur größten finanziellen Belastung geworden. Deshalb fordert Die Linke im Römer in einem Antrag: Der Mietenstopp bei der städtischen ABG Holding (ABG) muss für alle über 54.000 Wohnungen gelten – ohne Ausnahmen.

„Wer wenig Geld hat, kann sich keine Ausnahmen leisten“, sagt Dominike Pauli, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Römer. „Ein Mietenstopp, der nur für einen Teil der Wohnungen gilt, ist wie ein Regenschirm mit Löchern: Er sieht gut aus, schützt aber nicht wirklich. Gerade Menschen mit niedrigen Einkommen leiden besonders unter den steigenden Mieten. Oft bleibt am Ende des Monats kaum Geld für Essen, Kleidung oder die Klassenfahrt der Kinder. Viele zahlen heute schon über ein Drittel, manche sogar die Hälfte ihres Einkommens nur fürs Wohnen. Das ist kein Leben in Sicherheit, das ist Dauerstress.“

Pauli verweist auf den sozialen Auftrag der ABG: „Die ABG ist eine städtische Wohnungsgesellschaft. Ihr Auftrag ist klar und steht so im Gesellschaftervertrag: bezahlbaren Wohnraum für alle sichern – nicht Gewinne maximieren. Die ABG steht wirtschaftlich bestens da. Im letzten Jahr hat sie satte 95,8 Millionen Euro Gewinne gemacht. Niemand kann ernsthaft behaupten, diese Mieterhöhungen seien notwendig. Die ABG kann sich einen Mietenstopp ohne Ausnahmen leisten.“

Pauli abschließend: „Die Stadt Frankfurt trägt Verantwortung für ihre eigene Wohnungsgesellschaft. Die ABG gehört der Stadt. Und die Stadt muss dafür sorgen, ihre Bewohner*innen angemessen mit Wohnraum versorgt werden. Bezahlbares Wohnen darf kein Glücksfall sein. Es muss die Regel sein – gerade bei öffentlichen Wohnungsunternehmen.“

Der Antrag wird im heutigen Planungsausschuss am 20.01. um 17 Uhr (Bethmannstraße 3, Raum 307) diskutiert. Der ABG-Mietenstopp sieht vor, dass die Mieten in ABG-Wohnungen bis 2030 um durchschnittlich nur ein Prozent pro Jahr erhöht werden dürfen.

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Podiumsdiskussion „Wohnraum ist keine Ware“

Wohnen macht arm. Die Mieten explodieren. Immer mehr Menschen finden keine bezahlbare Wohnung. Warum? Einerseits werden kaum neue günstige Wohnungen geschaffen: In letzten fünf Jahren wurden nur 614 Sozialwohnungen gebaut. Gleichzeitig sind über 3.000 Sozialbindungen ausgelaufen. Zudem stehen Tausende Wohnungen leer, bleiben ungenutzt und werden dem Verfall preisgeben. Wenn gebaut wird, dann zumeist teuer. Bezahlbarer Wohnraum ist und bleibt in Frankfurt Mangelware.

In dieser Veranstaltung wollen wir über folgende Fragen sprechen: Wieso steigen die Mieten? Wie äußert sich die Wohnungskrise konkret? Welche Menschen trifft die Wohnungsnot am meisten? Wie lässt sich Verdrängung verhindern? Und vor allem: Was kann die Kommune gegen steigende Mieten tun?

Klar ist: Wohnungen sind das Zuhause von Menschen, keine Geldanlage. Der Zugang zu angemessenem Wohnraum ist eine wichtige öffentliche Aufgabe. Eine sichere und bezahlbare Wohnung zu haben, in der man gut leben kann, muss im Zentrum der Stadtpolitik stehen. Gemeinsam mit euch wollen wir darüber diskutieren, wie wir dem Recht auf Wohnen ein Stück näherkommen und welche kommunalen Handlungsmöglichkeiten wir nutzen können.

Die Veranstaltung findet am 26.01.2026 um 19 Uhr im Gallus Theater in der Kleyerstr. 15 statt.

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Nein zur Verdrängung – Mieter*innen wehren sich gegen Entmietungspläne der ABG Holding

Mieter*innen der Gellertsiedlung im Nordend haben über 20 Unterschriften in einem Offenen Brief an die Geschäftsführung der städtischen ABG Holding, an Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) und an Planungsdezernenten Marcus Gwechenberger (SPD) übergeben. Dazu äußert sich Dominike Pauli, die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Römer:

„Dass bereits ein Drittel der Mieter*innenschaft den Offenen Brief unterstützt, ist ein großer Erfolg. Die Mieter*innen der Gellertsiedlung halten fest zusammen und senden ein starkes Signal an die ABG: Sie werden in ihren Wohnungen bleiben und nicht ausziehen. Damit stellen sie sich selbstbewusst gegen die Entmietungspläne der städtischen Wohnungsgesellschaft, welche die Siedlung für Profitzwecke aufwerten will. Das widerspricht deutlich der Erzählung der ABG, wonach angeblich alle Betroffenen zum Auszug bereit seien. Die Mietverträge sind gültig, und die ABG kann diese nicht einfach aufkündigen. Das ist ein wirksamer Hebel für die Mieter*innen, denn die ABG kann nicht einfach machen, was sie will.“

Pauli fügt hinzu: „Die Mieter*innen machen dabei klar, dass sie keiner energetischen Sanierung im Weg stehen wollen. Sie wehren sich lediglich gegen Luxusmodernisierungen, welche die Mieten nach oben treiben. Klar ist: In der Gellertsiedlung muss die Sanierung warmmietenneutral umgesetzt werden, damit die Mieten dauerhaft niedrig bleiben. Alles andere wäre unsozial. Die Mieter*innen brauchen feste Zusagen und Garantien. OB Josef und Planungsdezernent Gwechenberger sind nun gefordert, die ABG endlich wirklich auf einen sozialen Kurs zu bringen.“

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KEG-Schieflage war absehbar: Aufsichtsrat ist mitverantwortlich

Anlässlich des Ausschusses für Controlling am Montag, den 12. Januar 2026, äußert sich Michael Müller, Fraktionsvorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Römer zur Schieflage der Konversions-Grundstücksentwicklungs-GmbH (KEG), die gestern diskutiert wurde:

„Die immensen Liquiditätsprobleme der KEG sind Folge einer völlig unzureichenden Berichterstattung über die Finanzlage und der Untätigkeit des Aufsichtsrats. Ein Anwachsen der Verschuldung, ein negatives Zinsergebnis und der steigende Liquiditätsbedarf wurden zu einer Belastung, von der ein verantwortungsvoller Aufsichtsrat natürlich Kenntnis haben sollte. Die städtischen Aufsichtsratsmitglieder müssen sich vorwerfen lassen, hier viel zu passiv agiert zu haben.“

Die Linke im Römer hatte daher Akteneinsicht gefordert: „Richtig war, dass wir als Linke Einblick in die – aus nicht nachvollziehbaren Gründen – vertraulichen Protokolle der Aufsichtsratssitzungen verlangten. Wenn jetzt die Verantwortung von Teilen der Römer-Regierung auf den ehemaligen Geschäftsführer abgeladen werden sollte, greift dies zu kurz. Die Linke kam im Rahmen der Akteneinsicht zum Schluss, dass es nicht glaubhaft erscheint, dass ein Aufsichtsrat keine Kenntnis von den massiven Liquiditätsproblemen haben konnte.“

Die Gesellschaft musste mit einem millionenschweren Darlehen vor der Insolvenz gerettet werden. Müller weiter: „Die Maßnahmen, mit denen jetzt die KEG saniert werden soll, können jedoch nicht bedeuten, dass der Immobilienbesitz der KEG an Investor*innen verscherbelt wird. Die KEG kann und darf hier nur mit öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften ins Geschäft kommen.“

Müller abschließend: „Die Linke fordert eine viel engmaschigere Kontrolle der KEG, bessere Schulungen für die Aufsichtsrät*innen und mehr Transparenz über die Aufsichtsratstätigkeiten. Perspektivisch ist die KEG komplett in öffentliche Hand zu überführen.“

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All I want for christmas

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch! Ab dem 5.1.2026 sind wir wieder da!

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Wegschauen ist kein Naturschutz

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu den Baumfällungen im Fechenheimer Wald zeigen, wie dringend Frankfurt einen Kurswechsel im Umgang mit geschützten Waldflächen braucht. Die klimapolitische Sprecherin der Linken, Daniela Mehler-Würzbach, erklärt:

„Dass der Stadtforst an 39 Bäumen auf der CEF-Fläche, die explizit dem Naturschutz dient, angeblich keine schützenswerten Arten festgestellt haben will, obwohl ein Gutachten später in mindestens 19 Fällen das Gegenteil belegte, ist ein Skandal“, so Mehler-Würzbach. „Naturschutz funktioniert nicht nach dem Prinzip: Was man nicht sehen will, zählt nicht.“

Es wurden Brutbäume des streng geschützten Eichenheldbockkäfers und des besonders geschützten Großen Goldkäfers gefällt, ein Verstoß gegen das Naturschutzgesetz. Auch Fledermausquartierbäume und Ruhestätten anderer geschützter Tierarten seien durch das Fällen der Eichen zerstört worden.

Mehler-Würzbach dankt ausdrücklich den Bürgerinitiativen, die die Fällungen dokumentiert, angezeigt und öffentlich gemacht haben: „Ohne dieses Engagement gäbe es bis heute keine Aufklärung. Zivilgesellschaftliche Kontrolle ist unverzichtbar.“

Mehler-Würzbach: „Bevor die Kettensäge angesetzt wird, muss eindeutig und zweifelsfrei geklärt sein, dass der Artenschutz eingehalten wird. Frankfurt braucht Verlässlichkeit beim Artenschutz – nicht erst dann, wenn die Staatsanwaltschaft ermittelt.“

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Neujahrsempfang 2026: Nur Männer auf der Bühne

„Dass der Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) für den Neujahrsempfang 2026 ein komplett männerdominiertes Programm präsentiert, ist ein politischer Offenbarungseid. Ein Neujahrsempfang, der im Programm Frauen komplett ignoriert, ist peinlich und völlig inakzeptabel“, kritisiert Daniela Mehler-Würzbach, Stadtverordnete der Linksfraktion im Römer.

„So sieht es also aus, wenn Gleichstellung nur Selbstdarstellung, aber keine Praxis ist. Frankfurt ist voller Frauen, die diese Stadt am Laufen halten – in Sport, Kultur, Wissenschaft, Politik, sozialen Einrichtungen und in der gesamten Gesellschaft. Und trotzdem null Sichtbarkeit oder Wertschätzung im Programm beim wichtigsten Empfang des Jahres. Das ist kein Versehen, das ist eine Haltung – und zwar eine veraltete,“ so Mehler-Würzbach abschließend.

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Rechenzentren sind keine Chance

Anlässlich einer Studie, die die regionalökonomische Bedeutung von Rechenzentren in Frankfurt und der Rhein-Main-Region einschätzt, äußert sich Daniela Mehler-Würzbach, klimapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Römer:

„Rechenzentren sind Riesenstromfresser, verbrauchen viel Fläche und schaffen kaum Arbeitsplätze. Ihre Betreiber sind oft internationale Unternehmen, die in ihre Geschäftsbeziehungen keinen Einblick lassen. Dass die Frankfurter Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP) keine Probleme mit dieser Branche hat und sie als Chance bezeichnet, ist zutiefst besorgniserregend. In Frankfurt sehen wir derzeit Netzengpässe und Anschlussverzögerungen. Faktisch haben sich die Rechenzentrumsbetreiber schon heute sämtliche Stromkapazitäten, die irgendwie in Frankfurt zu kriegen sind, gesichert. Dabei sind die Rechenzentren bei Weitem nicht die einzigen, die Strom benötigen: Auch für die Wärmewende in Frankfurt wird Strom gebraucht – und hier erleben wir jetzt schon, wie die fehlende Anschlusskapazität zielführende Projekte wie Großwärmepumpen verunmöglicht.“

Das Rechenzentrum FRA7 wurde beim Spatenstich noch gefeiert, als Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit durch Abwärmenutzung. Knapp ein Jahr später habe das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem Energieversorger EON verkündet, um für den weiteren Ausbau gasbetriebene Generatoren zu nutzen. Mehler-Würzbach weiter: „Die Stadt muss sich ehrlich machen: Die steigende Stromnachfrage der Rechenzentren steht in direkter Konkurrenz zur klimaneutralen Stadtentwicklung. Wenn Frau Wüst die Klimaziele der Stadt über Bord werfen will, dann sind Rechenzentren in der Tat kein Problem.“

Es gebe noch weitere Probleme mit dem Zubau weiterer Rechenzentren, vom fehlenden Konzept für die Nutzung von Abwärme bis hin zur Frage, wer den kostenintensiven Netzausbau für den Stromhunger der Rechenzentren denn bezahlen wird.

Mehler-Würzbach abschließend: „Es stellt sich die Frage: Welchen Preis zahlen Gesellschaft und Endkonsument*innen dafür? Schon jetzt steht fast ein Drittel aller in Deutschland angesiedelten Rechenzentren in Frankfurt. Das reicht. Wir fordern ein Verbot von Neuzulassungen von Rechenzentren in Frankfurt. Zwei Beispiele wie es besser geht: Dublin lässt keine neuen Anschlüsse bereitstellen, in Singapur gab es ein Stopp von Neuzulassungen zwischen 2019 und 2022, mittlerweile gibt es sehr strenge Auflagen an die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Rechenzentren sind keine Chance. Im Gegenteil: Wir haben ein Problem.“

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