Im Kontext der Budgetüberschreitungen der Frankfurter Dezernate und des eklatanten Versagens, genehmigte und beschlossene Investitionsvorhaben auch umzusetzen, stellt die Linksfraktion im Römer eine große Anfrage. Dazu äußert sich der Fraktionsvorsitzende Michael Müller:
„Die Schuldzuweisungen unter den Dezernaten zur Haushaltsführung sowie die nicht abgerufenen Investitionsmittel werfen viele drängende Fragen auf. Nicht nur die Stadtverordnetenversammlung, sondern auch die Öffentlichkeit, haben hier eindeutige Antworten verdient. Warum wurden Mehrkostenvorlagen nicht den Stadtverordneten vorgelegt? Warum sind die Koordination und Kommunikation zwischen den Dezernaten so schlecht? Wie kam es zu einem solch geringen Abruf von Investitionsmitteln? Und was wird getan, damit sowas in Zukunft nicht mehr passiert? All das sind Dinge, die wir nun vom Magistrat erfragen und rasch klare Antworten erwarten.“
Müller abschließend: „Die Frankfurter:innen verdienen eine Stadtregierung, die Investitionen nicht nur ankündigt, sondern diese auch umsetzt. Was niemand braucht, ist ein undurchsichtiges Blame-Game innerhalb des Magistrats, bei dem es nicht um Lösungsfindung geht. Einmal mehr zeigt dieser Magistrat, dass er kein Kollegialorgan ist.“
