Frankfurt muss Haltung zeigen – Kriegsdienstverweigerung verteidigen

Zum internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai erklärt Daniela Mehler-Würzbach, Fraktionsvorsitzende der Linken im Römer:

„Der internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung ist gerade in Zeiten verpflichtender Musterungen wichtiger denn je. Während die Bundesregierung Milliarden in Aufrüstung steckt und jungen Menschen wieder Kriegstüchtigkeit predigt, muss das Recht auf Kriegsdienstverweigerung entschiedener verteidigt werden. Es ist ein demokratisches Grundrecht und eine Lehre aus der Geschichte dieses Landes.“

Die steigende Zahl an Kriegsdienstverweigerungen sowie Protesten und Streiks gegen die Wehrpflicht zeigen, dass sich viele junge Menschen der zunehmenden Militarisierung verweigern. Bundesweit wurden allein im ersten Quartal 2026 bereits 2656 Anträge gestellt. Die Kritik junger Frankfurter*innen müsse von der Stadt ernst genommen werden.

Mehler-Würzbach abschließend: „Der internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung darf in Frankfurt keine Leerstelle bleiben. Die Linksfraktion hat bereits im vergangenen Jahr beantragt, dass Frankfurt den 15. Mai offiziell begeht. Wer Frieden will, muss die Freiheit verteidigen, sich dem Krieg zu verweigern. Frankfurt sollte eine Stadt sein, die Gewissensfreiheit schützt und jene würdigt, die diesen Schritt gehen.“

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