Die Immobilie, in der auch der Club Voltaire sein Zuhause hat, wird durch die Stiftung medico international gekauft. Damit hat der Club eine langfristige Perspektive als wichtiger Ort für linke Debatten und Austausch. Dazu äußert sich Michael Müller, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Römer:
„Ein guter Tag für Frankfurt. Der Club Voltaire, Anker antikapitalistischen Protests mit Ausstrahlung weit über Frankfurt hinaus und einer der wenigen Orte, der nicht der Profitmaximierung dient, bleibt. Das ist der Verdienst der vielen Frankfurter*innen, die sich in den letzten Wochen vehement für diese Kulturinstitution eingesetzt haben. Die Linke dankt der Stiftung medico international, die als künftige Eigentümerin dafür sorgt, dass diese Institution an ihrem angestammten Ort im Schatten der Bankentürme bleiben kann.“
Müller kritisiert: „Immer mehr Kulturinstitutionen fallen Profitgier zum Opfer und werden immer weiter verdrängt. Die freie Kulturszene ist eine Aushängeschild Frankfurts und gesichtslose Wohn- und Bürohochhäuser stehen für ein kaltherziges Frankfurt, in dem Solidarität und kritische Reflexion immer weniger Platz finden.“
