Hausener Brotfabrik als Kulturzentrum erhalten

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt,

  1. den stÀdtischen Kauf des GelÀndes der Hausener Brotfabrik und
  2. den Denkmalschutz dieses GelĂ€ndes zu prĂŒfen sowie
  3. das GelÀnde ggf. zu erwerben.

BegrĂŒndung:

Wieder droht in Frankfurt das Verschwinden eines wichtigen kulturellen Ortes und Arbeitsraums fĂŒr viele Kulturschaffende. Das Kulturzentrum Brotfabrik Hausen soll ĂŒberraschenderweise laut EigentĂŒmerin an einen Investor verkauft und dann abgerissen werden, um dort Neubauwohnungen zu errichten.

Die selbstverwaltete Brotfabrik Hausen ist seit 40 Jahren eine feste GrĂ¶ĂŸe in der vielfĂ€ltigen Frankfurter Kulturlandschaft. Elf Projekte teilen sich fast 1500 Quadratmeter. Neben zwei BĂŒhnen gibt es einen großen Veranstaltungssaal, zwei Lokale, drei psychosoziale Projekte, eine Werbeagentur und ein Atelier. Die Brotfabrik stellt einen kulturellen Leuchtturm dar, der bestehen bleiben muss. Insbesondere, weil in Frankfurt Orte der freien Kulturszene rar sind und es in den einzelnen Stadtteilen KulturrĂ€ume braucht. Die VerdrĂ€ngung von Kulturschaffenden und der Verlust an Kulturinfrastruktur fĂŒhren zu einer kulturellen Verödung der Stadt.

Der Magistrat muss nun handeln und den Ankauf des GelĂ€ndes durch die Stadt sowie dessen besonderen Schutz als industriegeschichtliches Ensemble prĂŒfen und das GrundstĂŒck ggf. erwerben.

DIE LINKE. im Römer

Dominike Pauli und Michael MĂŒller

Fraktionsvorsitzende

Antragsteller*innen

  • Stadtv. Ayse Dalhoff
  • Stadtv. Daniela Mehler-WĂŒrzbach
  • Stadtv. Dominike Pauli
  • Stadtv. Eyup Yilmaz
  • Stadtv. Michael MĂŒller
  • Stadtv. Monika Christann
  • Stadtv. Pearl Hahn
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