Die Stadt Frankfurt ist dabei, sich eine Nachhaltigkeitsstrategie zu geben. Die Linksfraktion im Römer hat in einem eigenen Antrag einige wichtige Änderungen vorgeschlagen. Dazu äußert sich Daniela Mehler-Würzbach, klimapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Römer:
„Die vorgelegte Strategie behandelt nicht alle Ziele der Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen adäquat, zum Teil gar nicht. Insbesondere die prioritären Ziele, die Bekämpfung von Armut und Hunger, Themen, die in Frankfurt ziemlich relevant sind, müssen stärker in die städtische Strategie einbezogen werden. Das fordern wir. Zwingend ist auch, den Flughafen in das Handlungsfeld Mobilität aufzunehmen – die Stadt ist als bedeutende Anteilseignerin in Verantwortung für die Folgen für Klima und Gesundheit.“
Die vorgelegte Nachhaltigkeitsstrategie sah bisher zudem keine neuen Stellen für notwendiges Monitoring vor. „Monitoring ist eine fortlaufende Überprüfung und Anpassung der Ziele und Umsetzungsmaßnahmen. Wenn keine Stellen dafür geschaffen und es bei lapidarer Berichterstattung über ein Sammelsurium von Maßnahmen bleibt, stehen wir in fünf Jahren vor einem Haufen gescheiterter Maßnahmen. Das gilt es zu verhindern“, so Mehler-Würzbach abschließend.
