Umzug der Berta-Jourdan-Schule ins Gallus ermöglichen

Das Vorhaben, die Berta-Jourdan-Schule, eine Berufsschule für angehende Erzieher*innen, in die Stephensonstraße 1 im Gallus zu verlegen, wird von Grünen und Volt mit den Argumenten der Kosten und der Größe der Immobilie abgelehnt.

„Die Berta-Jourdan-Schule benötigt dringend mehr Platz. Dieser ist im ehemaligen Gebäude der Deutschen Bahn gegeben und ein Umzug zeitnah möglich. Jetzt mit dem Thema Wahlkampf auf dem Rücken der Schule und damit auch auf dem von zukünftigen Erzieher*innen zu machen, ist grotesk. Wir brauchen in Frankfurt mehr Erzieher*innen, mehr Betreuungsplätze und müssen das bestehende Personal entlasten. Und das alles wird jetzt seitens der Grünen und Volt sabotiert, um gegen die SPD-Dezernentin Frau Weber zu agieren: Das kann sich Frankfurt nicht leisten“, so Dominike Pauli, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Römer.

Zur Argumentation, die Immobilie wäre zu groß, erwidert Pauli:

„Die Immobilie und ihre Größe bieten doch die Chance, noch weitere Einrichtungen anzusiedeln und dort auch Synergieeffekte zu fördern. Vorschläge hierfür gibt es genügend. So hat die Dezernentin ja bereits in der letzten Sitzung des Ausschusses für Bildung erklärt, dass sowohl die Kita Schaworalle als auch die Experiminta dort untergebracht werden sollen. Jetzt sind Volt und die Grünen in der Pflicht. Wenn ihnen diese Einrichtungen so viel bedeuten, wie sie in der Vergangenheit immer behauptet haben, dann bleibt nur die Zustimmung zur Anmietung in der Stephensonstraße. Vor allem auch, weil sich die angeblichen Alternativstandorte als nicht geeignet herausgestellt haben.“

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