Bewohner-Parkzonen in Westhausen vorrangig einrichten

Antrag im Ortsbeirat 7

Der Magistrat wird gebeten, Bewohnerparkzonen in der Siedlung Westhausen vorrangig einzurichten.

BegrĂŒndung:

Der Wunsch der Bewohner Westhausens nach einer Verbesserung der Parksituation kommt durch vielfĂ€ltige Anfragen, sei es in der BĂŒrgerfragestunde, sei es in sozialen Netzwerken, sei es durch OBR-AntrĂ€ge wie den o.g. oder der OM 2108 2017 und der OM 2107 2017 zum Ausdruck. Die Antwort des Magistrats kann da nicht befriedigen: er verspricht eine BerĂŒcksichtigung des Anliegens in ferner Zukunft. Die Beantwortung der konkreten Fragen (z.B. zu einseitigem Parken) bleibt er schuldig.

Hinzu kommt aktuell der dritte Bauabschnitt am Gymnasium Nord: zu Recht befĂŒrchten die Bewohner Westhausens weiter zunehmenden Verkehr und noch mehr Belastung fĂŒr die Siedlung, weil 1. keine weitere Schulbus-Planung fĂŒr die weiteren 600 SchĂŒler*innen vorhanden ist und 2. mit der Erweiterung zu einer Oberstufe die Nutzung privater PKW durch SchĂŒler*innen anzunehmen ist.

Der Magistrat weiß, dass er der Siedlung Westhausen mit den drei (!) großen Schulen mit insgesamt demnĂ€chst ĂŒber 4000 SchĂŒler*innen eine sehr große Belastung aufgebĂŒrdet hat. Dies betrifft nicht nur die regelmĂ€ĂŸigen Stoßzeiten von 20–30 Minuten, was die Stadt fĂŒr eine normale Belastung (ST 2474 2017) hĂ€lt, sondern alle Sonderveranstaltungen, Elternabende etc.

Die Siedlung ist in ihrer Struktur (mit nur zwei Zufahrten zur Ludwig-Landmann-Straße, mit der Anlage der HĂ€userreihen) darĂŒber hinaus völlig ungeeignet, grĂ¶ĂŸere Verkehrsaufkommen oder Parkplatzsuchende aufzunehmen. Hinzu kommt die Möglichkeit, die Siedlung quasi als Park-and-Ride-Parkplatz zu benutzen durch die Abfahrt von der A66/Miquelallee und der Haltestellen der U7 als kommoden Zugang zur Innenstadt.

 Inge Pauls, Angela Kalisch, Torben Zick

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