Maskenpflicht an Grundschulen

FĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bis in die 6. Klasse erfolgt seit dem 22. Februar 2021 Wechselunterricht. Stunden-, tage- oder wochenweise kommen die Kinder in kleineren Gruppen mit einer Lehrkraft in die Klassen. Dabei sind alle in der Schule angehalten, nach Möglichkeit eine medizinische Maske zu tragen. Dazu Dominike Pauli, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Römer:

„Den Schulen mit FlexibilitĂ€t zu begegnen, um das Unterrichtsmodell an die Bedingungen vor Ort anzupassen, ist wichtig und gut. Doch fĂŒr alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, LehrkrĂ€fte, Betreuungspersonal und Reinigungspersonal mĂŒssen medizinische Masken von der Stadt gestellt werden. Pro Tag braucht es zwei Masken fĂŒr die Zeit in der Schule. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme, die nicht vom Geldbeutel der Eltern abhĂ€ngig sein sollte. Alle Kinder haben das gleiche Recht auf Bildung und Gesundheit. Und gegenĂŒber den LehrkrĂ€ften und dem Personal an Schulen ist es eine Arbeitssicherheitsmaßnahme, die der Arbeitgeber zu erfĂŒllen hat.“

Gerade in der Arbeit mit jĂŒngeren oder förderbedĂŒrftigen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern ist es nicht immer möglich, Abstand zu halten. Die Maskenpflicht wurde zum 22. Februar 2021 nun auch fĂŒr die Grundschulen eingefĂŒhrt.

„Viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler wollen wieder in die Schule. Und auch fĂŒr die Eltern ist es eine große Entlastung, nicht mehr selbst betreuen und vor allem unterrichten zu mĂŒssen. Doch gerade steigen die Inzidenz-Zahlen wieder, ansteckendere Varianten des Corona-Virus verbreiten sich und die Kleingruppen sind durch Schulweg und Nachmittagsbetreuung oder Hort weniger voneinander getrennt, als es notwendig wĂ€re. Die Öffnung steht auf wackeligen Beinen“, so Pauli. „Wir mĂŒssen aufpassen, dass aus dem Wechselunterricht kein Wechselspiel zwischen Öffnung und Schließung wird.“

In den Horten und in der Nachmittagsbetreuung können die Kinder aus organisatorischen GrĂŒnden oftmals nicht in den gleichen Gruppen wie in der Schule bleiben. Dadurch entstehen mehr Kontakte und das Risiko einer Ansteckung erhöht sich. Pauli: „Nach einem Jahr haben wir es noch immer nicht geschafft, Strukturen zu schaffen, die Gesundheit und Bildung gleichermaßen berĂŒcksichtigen. Neben RĂ€umlichkeiten und IT-Ausstattung fehlt es an Tests, Impfungen und Personal. Wenigstens die Bereitstellung von medizinischen Masken muss drin sein!“

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