Brotfabrik in Hausen muss als Kulturzentrum erhalten bleiben

Das Kulturzentrum Brotfabrik Hausen soll ĂŒberraschenderweise laut EigentĂŒmerin an einen Investor verkauft und dann abgerissen werden. Dazu erklĂ€rt Michael MĂŒller, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer:

„Und wieder droht in Frankfurt das Verschwinden eines wichtigen kulturellen Ortes und Arbeitsraums fĂŒr viele Kulturschaffende. Die Nachricht, dass ein Investor das GrundstĂŒck kaufen will und der historische Backsteinbau fĂŒr Neubauwohnungen abgerissen werden soll, muss ein Weckruf sein, KulturrĂ€ume zu schĂŒtzen.“

Die selbstverwaltete Brotfabrik Hausen ist seit 40 Jahren eine feste GrĂ¶ĂŸe in der vielfĂ€ltigen Frankfurter Kulturlandschaft. Elf Projekte teilen sich fast 1500 Quadratmeter. Neben zwei BĂŒhnen gibt es einen großen Veranstaltungssaal, zwei Lokale, drei psychosoziale Projekte, eine Werbeagentur und ein Atelier.

MĂŒller weiter: „Die Brotfabrik stellt einen kulturellen Leuchtturm dar, der bestehen bleiben muss. Insbesondere, weil in Frankfurt Orte der freien Kulturszene rar sind und es in den einzelnen Stadtteilen KulturrĂ€ume braucht. Die VerdrĂ€ngung von Kulturschaffenden und der Verlust an Kulturinfrastruktur fĂŒhren zu einer kulturellen Verödung der Stadt.“

Daher stehen fĂŒr MĂŒller die nĂ€chsten notwendigen Schritte fest: „Der Magistrat muss nun handeln und den Ankauf des GelĂ€ndes durch die Stadt sowie dessen besonderen Schutz als industriegeschichtliches Ensemble prĂŒfen. Wir fordern den Magistrat auf, sich parteiĂŒbergreifend fĂŒr den Erhalt der Brotfabrik einzusetzen und den TrĂ€gerverein zu unterstĂŒtzen.“

 

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