Postfiliale in Preungesheim muss bleiben

Am Vormittag des 8. November haben Anwohner*innen und die lokale Nachbarschaftsinitiative gegen die Schlie├čung der Postbank in der Jaspertstra├če protestiert und vor der Filiale Unterschriften gesammelt. Die LINKE im Ortsbeirat 10 hat die Aktion vor Ort mitbegleitet und unterst├╝tzt.

Ayse Dalhoff, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im R├Âmer und Mitglied im Ortsbeirat 10: ÔÇ×Die Postfiliale muss bleiben. Sie ist zentraler Bestandteil der ├Ârtlichen Nahversorgung und stark frequentiert. Viele ├Ąltere Menschen hier im Viertel nutzen nicht nur die Postdienstleistungen, sondern sind auch auf den Geldautomaten in ihrem Nahumfeld angewiesen. Es ist v├Âllig unklar, wie ein Alternativstandort in einem Kiosk oder einem Ladengesch├Ąft als Partner das Aufkommen auffangen soll. Die Filiale deckt ja nicht nur Preungesheim ab, auch aus Eckenheim und anderswo kommen die Leute hierher.ÔÇť

Die Post habe mitgeteilt, dass die Filiale aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit im kommenden Jahr geschlossen werde.

ÔÇ×Briefmarken kaufen, ein Paket abgeben, Geld abholen. All das geh├Ârt zur Daseinsvorsorge, f├╝r die die Post einmal stand. Als Tochter der Deutschen Bank scheint das bei der Postbank alles zu verkommen. An die Mitarbeiter*innen und ihre Familien denkt auch niemand. Vielmehr scheinen sie ausschlaggebender Grund f├╝r die Schlie├čung zu sein. Viele von Ihnen haben schon viele Jahre f├╝r die Postbank gearbeitet und haben tarifierte Arbeitsvertr├Ąge. Ein Kioskbetreiber oder Ladenbesitzer hingegen muss nicht angestellt werden. Die Post entzieht sich hier ihrer sozialen VerantwortungÔÇť, protestiert Lothar Kramer, ebenfalls f├╝r DIE LINKE Mitglied im Ortsbeirat 10.

Unterschriftenlisten gegen die Filialschlie├čung liegen in Gesch├Ąften und im Nachbarschaftsb├╝ro, Wegscheidestra├če 32A, aus.

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