Auf zur Bildungsdemonstration

Viele Frankfurter Schulen sind in einem katastrophalen baulichen Zustand. FĂŒr eine reiche Stadt wie Frankfurt ist das beschĂ€mend.

Unter dem Motto „Bildung braucht bessere Bedingungen“ rufen Gewerkschaften, die LandesschĂŒlervertretung Hessen und weitere TrĂ€ger und Vereine zur Demonstration am Samstag, den 22. September 2018 auf.

„Seit Jahren wird an der Bildung gespart. Das hat negative Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche, SchĂŒler*innen, Studierende und Familien genauso wie auf die im Bildungsbereich BeschĂ€ftigten. Die Arbeitsbelastungen fĂŒr LehrkrĂ€fte, Erzieher*innen und Mitarbeiter*innen an Hochschulen sind in den vergangen Jahren enorm gestiegen. Es gibt zu wenig Personal, zu hohe Arbeitszeiten und wenig Anerkennung, obwohl gleichzeitig Professionalisierung und Ausdifferenzierungen im pĂ€dagogischen Bereich, beispielsweise fĂŒr Inklusion oder Digitalisierung, gefordert und vorausgesetzt werden“, sagt Merve Ayyildiz, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Römer. „Vielen Problemen, wie der Unterfinanzierung und dem LehrkrĂ€ftemangel, muss auf der Landesebene begegnet werden. Gegen die maroden SchulgebĂ€ude mĂŒssen die Kommunen angehen. Vor allem fĂŒr eine reiche Stadt wie Frankfurt ist der katastrophale bauliche Zustand vieler Schulen beschĂ€mend und verweist auf eine falsche PrioritĂ€tensetzung der Politik von CDU, SPD und GrĂŒnen, die als Koalition fĂŒr den langjĂ€hrigen Investitionsstau verantwortlich sind. Daher unterstĂŒtzen wir die Forderung nach einem Sofortprogramm fĂŒr die Bildung von 500 Millionen Euro.“

Die Demonstration startet am Samstag, den 22. September 2018, um 9.45 am DGB Haus (W.Leuschner-Str. 69-77). Um fĂŒnf vor zwölf gibt es eine Kundgebung am Opernplatz (Alte Oper).

 

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