Der Ortsbeirat möge beschließen:
Wir fordern die Stadt auf:
- Prüfen Sie bitte, ob die folgenden Standorte in Bornheim und Ostend für die Einrichtung von zusätzlichen Trinkbrunnen geeignet sind:
- Am Parlamentsplatz
- Am Danziger Platz
- Habsburger Allee im Grünstreifen zwischen der Querstraße Brüder-Grimm-Straße und Rhönstraße
- Im Ostpark am Eingang Ecke Ostparkstraße/Ratsweg
- Ostpark angrenzend an den Bürgergarten
- In der Kettelerallee Höhe Einmündung Löwengasse
- Wittelsbacherallee Ecke Saalburgallee
- Bergerstraße Ecke Eulengasse
- Am Nussbaumplatz
- An den Röthen Höhe Hausnummer 37
- Germaniaplatz
- Sandweg Höhe Einmündung Wingertstraße
- Veranlassen Sie die Errichtung von zusätzlichen Trinkbrunnen an den vorgeschlagenen Standorten, die technisch dafür geeignet sind.
Begründung:
Die Stadtteile Bornheim und Ostend sollen flächendeckend mit öffentlichen Trinkbrunnen ausgestattet werden. Der Abstand der Trinkbrunnen soll nicht mehr als 500 bis 1000 Meter betragen.
Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein Menschenrecht.
Seit 2023 regelt das Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) in § 50 auch die öffentliche Wasserversorgung. Die Kommunen in Deutschland werden zum Bau und Betrieb von öffentlichen Trinkwasserbrunnen verpflichtet. In Absatz 1 heißt es:
„(1) Die der Allgemeinheit dienende Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung) ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. Hierzu gehört auch, dass Trinkwasser aus dem Leitungsnetz an öffentlichen Orten durch Innen- und Außenanlagen bereitgestellt wird, soweit dies technisch durchführbar und unter Berücksichtigung des Bedarfs und der örtlichen Gegebenheiten, wie Klima und Geografie, verhältnismäßig ist.“ (Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/whg_2009/__50.html)
Sauberes Trinkwasser für alle im öffentlichen Raum gehört also zur Daseinsvorsorge. Besonders augenfällig ist dieser Bedarf in der heißen Jahreszeit, wo Dehydrierung schnell zu einem bedrohlichen Gesundheitszustand führen kann. Aber auch im Rest des Jahres ist es wichtig, allen Menschen, die in der Stadt unterwegs sind und sich im öffentlichen Raum aufhalten, kostenfrei Trinkwasser durch Trinkwasserbrunnen zur Verfügung zu stellen. Dies sollte flächendeckend über das Stadtgebiet geschehen.
Die Installation von Trinkwasserbrunnen hat zudem einen positven Effekt auf die Umwelt, wenn dadurch weniger Wasser in PET-Flaschen gekauft wird.
In Bornheim und Ostend gibt es bislang sechs öffentliche Trinkbrunnen bzw. Brunnen mit Trinkwasser (Hoher Brunnen, Brunnen Bethanien Krankenhaus, Brunnen am Uhrtürmchen, Brunnen Zoo, Brunnen Paul Arnsberg Platz, Brunnen im Hafenpark). Diese Trinkbrunnen sind nicht gleichmäßig über die Stadtteile verteilt.
Die Karte unten zeigt die vorhandenen Trinkwasserbrunnen sowie die vorgeschlagenen weiteren 12 Trinkwasserbrunnen-Standorten, die eine flächendeckende Versorgung der Menschen ermöglichen.


