Die Linke verurteilt Angriffe auf queere Menschen

Nach einem Wochenende voller schrecklicher Nachrichten mit einem Anschlag auf den CSD in Berlin sowie zwei Angriffen auf queere Menschen in Frankfurt, als auch nach dem Frankfurter CSD, während dem es ebenfalls zu queerfeindlichen Taten gekommen ist, äußert sich Michael Müller, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Römer:

„Unser herzliches Beileid allen Opfern, Angehörigen und Freund*innen. Unsere tiefe Solidarität gilt allen queeren Menschen. Der CSD ist überall Ausdruck von Freiheit. Wer ihn angreift, wer queere Menschen öffentlich bedroht und verletzt, greift unsere Gesellschaft an. Queere Rechte sind Menschenrechte – das ist unverhandelbar.“

Seit Jahren steigen die Zahlen der Angriffe auf queere Menschen. Müller weiter: „Wir brauchen dringend mehr Schutz von queerem Leben. Damit ist ausdrücklich nicht mehr Polizei, Überwachung oder Repression gemeint. Wir brauchen Demokratiebildung an Schulen, Prävention gegen Radikalisierung, Aussteiger*innenprogramme, mehr Sichtbarkeit queeren Lebens in der Öffentlichkeit und das sofortige Ende des momentanen Kahlschlags des Sozialstaates. Keine Kürzung von Projekten mehr! Der momentane Kurs der Bundesregierung ist grundfalsch. Wer sich vorne hinstellt und Solidarität ausdrückt und hintenrum Projekte für Demokratie, Zusammenhalt und Toleranz kürzt, handelt nicht solidarisch, sondern gefährdet unsere Demokratie.“

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