Vereinsarbeit unterstützen – Rücknahme der Kündigung der Karnevalsgesellschaft „Narhalla“

Die Stadt Frankfurt hat der Karnevalsgesellschaft „Narhalla“ die Kündigung ihrer Räume unterbreitet. Darauf reagiert Michael Müller, Fraktionsvorsitzender der Linken im Römer:

„Die Tradition der Frankfurt Karnevalsgesellschaften ebenso wie die ehrenamtliche Tätigkeit, von der so viel Kultur in Frankfurt abhängig ist, gilt es zu fördern und zu schützen. Dass nun die Stadt Frankfurt einen geschichtsträchtigen Karnevalsverein von heute auf morgen auf die Straße setzen möchte, ist unbegreiflich.“

Der Bunker in der Schäfflestraße im Riederwald, welcher der Gesellschaft „Narhalla“ die letzten 40 Jahre als Räumlichkeit diente, sollte von Seiten der Stadt saniert werden. Eine Maßnahme, die von Verein und Ortsbeirat eingangs willkommen geheißen wurde. Überraschenderweise erhielt die Karnevalsgesellschaft nun die Kündigung zum 31.10.2026. Müller kritisiert: „Dass das Amt für Bau und Immobilien (ABI) zwei Begehungen der Räumlichkeiten unternommen hat und während keiner der beiden Termine auch nur angedeutet hatte, dem Verein zu kündigen, ist mehr als unverständlich.“

Müller abschließend: „Die Kündigung der Räumlichkeiten einer traditionsreichen Karnevalgesellschaft ist nicht hinnehmbar. Dass dieser Vorgang auch noch während des Jahres des Engagements passiert, an dem die Stadt das Ehrenamt feiern möchte, ist geradezu scheinheilig. Wir solidarisieren uns mit der Narhalla und fordern gemeinsam mit dem Ortsbeirat 11 eine sofortige Rücknahme der Kündigung.“

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