Die erneuten Beschädigungen und der Diebstahl von Ghostbikes in Frankfurt sind beschämend. Die weißen Fahrräder erinnern an Menschen, die im Straßenverkehr ihr Leben verloren haben. Sie stehen für Trauer, Erinnerung und den Auftrag, solche Unfälle künftig zu verhindern. Daniela Mehler-Würzbach, Vorsitzende der Linksfraktion im Römer, kommentiert:
„Jedes Ghostbike erinnert uns daran, dass hinter jeder Unfallstatistik Menschen stehen. Menschen mit geliebten Angehörigen, mit einer Familie und Freund*innen. Entscheidend ist, alles dafür zu tun, dass solche Mahnmale eines Tages nicht mehr nötig sind“.
Mehler-Würzbach solidarisiert sich mit der Initiative Ghostbikes Frankfurt und dankt den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Die Vision Zero – das Ziel, dass niemand im Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt wird – muss konsequent weiterverfolgt werden. Dazu braucht es sichere Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr, ein entschlossenes Vorgehen gegen Gefahrenstellen und den politischen Willen, den Schutz von Menschen im Straßenverkehr an erste Stelle zu setzen. Die Ghostbikes erinnern uns nicht nur an vergangene Tragödien, sondern auch an unsere Verantwortung für die Zukunft. Jeder verhinderte schwere Unfall ist ein Erfolg auf dem Weg zu einer sicheren Stadt für alle.“


