Wutbrief der Pestalozzischule: Hitzeschutz darf nicht an der Bürokratie scheitern

Zum Wutbrief des Schulelternbeirats der Pestalozzischule erklärt Ayse Dalhoff, Stadtverordnete der Fraktion Die Linke im Römer:

„Der Brief der Eltern ist ein Hilferuf. Seit über einem Jahr wird ein bereits geplantes und bezuschusstes Projekt zwischen den zuständigen Ämtern hin- und hergeschoben, während 300 Kinder ihre Pausen auf einem nahezu vollständig versiegelten Schulhof ohne ausreichenden Schatten verbringen müssen. Das ist angesichts zunehmender Hitzewellen nicht hinnehmbar.“

Der Fall der Pestalozzischule zeige exemplarisch die Lücke zwischen politischen Ankündigungen und Verwaltungshandeln. „Während die neue Römerkoalition einen Hitzeschutzplan für Schulen, Sofortmaßnahmen und ein Hitzeschutzmonitoring ankündigt, scheitert vor Ort sogar die Umsetzung bereits beschlossener Maßnahmen. Neue Programme helfen den Kindern wenig, wenn vorhandene Lösungen in der Bürokratie stecken bleiben“, so Dalhoff weiter.

Dalhoff abschließend: „Die Pestalozzischule ist durch den Bau des Riederwaldtunnels, Lärm und fehlende Hortplätze ohnehin stark belastet. Umso dringender ist es, dass die Stadt jetzt handelt. Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz – Kinder dürfen nicht länger auf funktionierende Verwaltung warten.“

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