DIE LINKE besucht den AStA der Goethe-Uni

Zu einem offenen GesprĂ€ch haben sich die wohnungspolitischen Sprecher der LINKEN-Fraktionen im Römer und im Hessischen Landtag mit Vertreter*innen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Goethe-UniversitĂ€t getroffen. Bei dem GesprĂ€ch ging es um das Thema Wohnraumversorgung fĂŒr Studierende.

Eyup Yilmaz, planungs- und wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer, begrĂŒĂŸt den Austausch: „Zu Beginn jedes Semesters mĂŒssen viele Studierende in NotunterkĂŒnften ĂŒbernachten, weil sie keinen bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt finden. Über diese Situation wollten wir uns genauer informieren und gemeinsam mit dem AStA nach AnsĂ€tzen fĂŒr mehr bezahlbaren Wohnraum fĂŒr Studierende in Frankfurt suchen. DafĂŒr war es wichtig, mit den AStA-Vertreter*innen direkt zu sprechen und deren Erfahrungen zu der prekĂ€ren Situation vieler Studierender zu hören.“

Yilmaz weiter: „Es entstehen zwar viele teure Wohnungen, die fĂŒr Studierende angeboten werden – aber leisten können sich diese Wohnungen die wenigsten. Oft werden sogar öffentliche GebĂ€ude von privaten Anbietern zu teuren ApartmenthĂ€usern umgebaut und das Studierendenwerk findet keine FlĂ€chen. Wir wollen das Thema bezahlbarer Wohnraum fĂŒr Studierende stĂ€rker im Stadtparlament einbringen, um darauf aufmerksam zu machen!“

Auch einige Maßnahmen, die zurzeit auf Landesebene diskutiert werden, könnten bezahlbaren Wohnraum fĂŒr Studierende schaffen. Jan Schalauske, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, dazu: „NatĂŒrlich ist zuerst der Mietendeckel, der nun in Berlin eingefĂŒhrt wird, zu nennen. Aber auch durch die WiedereinfĂŒhrung des Zweckentfremdungsverbots fĂŒr Wohnraum könnten momentan leer stehende Wohnungen wieder zur VerfĂŒgung stehen. Diesen Vorschlag haben wir in den Landtag eingebracht, aber die schwarz-grĂŒne Landesregierung sieht es nicht als notwendig an, das umzusetzen.“

Um die Wohnsituation der Studierenden in Hessen zu thematisieren, insbesondere die Zahl der WohnheimplÀtze, hat die DIE LINKE. im Hessischen Landtag bereits im August Anfragen an die Landesregierung gestellt (Drucksachen 20/1072 bzw. 20/1073). Die Antworten stehen bislang aus.

Von links nach rechts auf dem Bild:
Eyup Yilmaz, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer, Kyra Beninga, AStA-Vorsitzende, Felix Große Besten, Stellvertretender AStA-Vorsitzender, Lisa Hahn, Referentin der Fraktion DIE LINKE. im Römer, Jan Schalauske, wohnungspolitischer Sprecher Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, Johanna Betz, Referentin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag

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