Stadt soll ABG in die Pflicht nehmen

Bei Vorstellung der Bilanz f├╝r das Gesch├Ąftsjahr 2017 der ABG Holding verk├╝ndete der Gesch├Ąftsf├╝hrer Junker, dass nun gepr├╝ft werden solle, wie und ob statt 40 Prozent auch 50 Prozent der Wohnungen im gef├Ârderten Bereich errichtet werden k├Ânnten. Oberb├╝rgermeister Feldmann hatte dieses Ziel angeregt.
ÔÇ×Das ist viel zu wenig!ÔÇť, findet Eyup Yilmaz, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im R├Âmer. ÔÇ×Es sind bereits so viele Wohnungen aus der Bindung gefallen, dass nur noch 15.700 von 52.000 Wohnungen der ABG, also 30 Prozent, ├Âffentlich gef├Ârdert sind. Bis 2020 werden in Frankfurt voraussichtlich weitere 3.213 Wohnungen aus der Bindung fallen, demgegen├╝ber stehen nur 569 Neubauten.ÔÇť

Yilmaz kritisiert: ÔÇ×Feldmann und Junker ├╝bersehen den dringenden Bedarf: Etwa 49 Prozent Frankfurter Haushalte haben einen Anspruch auf eine Sozialwohnung und insgesamt etwa 70 Prozent auf gef├Ârderten Wohnraum.ÔÇť
Dass die ABG noch immer Eigentumswohnungen baut, wie Beispielsweise am G├╝terplatz, ist f├╝r Yilmaz ein Skandal! Die guten Gewinne, die die ABG derzeit macht, sollten f├╝r die Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus oder zur Senkung von Mietenpreisen der ABG eingesetzt werden und nicht in die Stadtkasse flie├čen.

Yilmaz fordert von der Stadt, sie m├╝sse die ABG verpflichten, 100 Prozent gef├Ârderten Wohnraum zu schaffen, davon sollten 50 Prozent Sozialwohnungen sein. ÔÇ×Nur so kann sie das starke Instrument einer eigenen Wohnungsgesellschaft auch nutzenÔÇť, so Yilmaz.

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