Stadteigene Wohnungsgesellschaft ABG: Endlich bezahlbar vermieten statt Rekordgewinn einfahren!

Der Fraktion DIE LINKE. im Römer liegt der GeschĂ€ftsbericht fĂŒr 2017 der stadteigenen Wohnungsgesellschaft ABG vor, dem zu entnehmen ist, dass die ABG im Jahr 2017 mit gut 94,2 Millionen Euro den höchsten Überschuss seit Umwandlung in eine Holding erwirtschaftet hat.

Eyup Yilmaz, wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer, kommentiert: „Die ABG erwirtschaftet weiter Gewinne und erhöht zudem ihre RĂŒcklagen im sechsstelligen Millionenbereich. Doch davon, dass die Gewinne fĂŒr den Bau und die Finanzierung bezahlbarer Wohnungen eingesetzt werden, hört man wenig.“

Im Gegenteil: Zuletzt bekrĂ€ftigte die ABG meist, dass die anvisierten 40 Prozent geförderten Wohnungen im Neubau in der Gesamtsicht entstehen wĂŒrden, aber nicht kurzfristig – und wich von dieser selbst gesetzten Vorgabe nach unten ab, wie beispielsweise am GĂŒterplatz oder bei einem Bauprojekt in Höchst.

Yilmaz fordert: „Die BĂŒrger*innen brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum, die ABG kann diesen Wohnraum bauen – und muss das jetzt endlich tun. Außerdem könnte die ABG die Mieten senken, um ihrem sozialen Versorgungsauftrag gerecht zu werden.“ WĂ€hrend 49 Prozent der Mieter*innen in Frankfurt dem Einkommen nach Anspruch auf eine Sozialwohnung mit Mietpreisen von 5 bis 6,50 Euro pro Quadratmeter haben, sind insgesamt nicht einmal 28 Prozent der Wohnungen der ABG preisgebunden. Yilmaz erklĂ€rt abschließend: „Ich erwarte mehr Druck von den Politiker*innen der Koalition aus SPD, CDU und GrĂŒnen, die im Aufsichtsrat der ABG sitzen.“

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