Zusammenrottung der Ewiggestrigen

In trauter Einheit haben die selbsternannten Bürger für Frankfurt (BFF) und die AfD ihren Abscheu geäußert, dass Daniel Cohn-Bendit als Festredner am 03. Oktober in der Paulskirche auf Einladung des Oberbürgermeisters Peter Feldmann spricht.
„Klar, wer ideologisch in den 60er Jahren hängengeblieben ist, versteht nicht, warum nicht Frau Steinbach ĂĽber wiedergewonnene `deutsche Größe´ spricht, sondern jemand, der die Deutsche Einheit aus Sicht eines Europäers betrachtet. Wobei wir LINKE nicht alles teilen, was Cohn-Bendit schon alles so gesagt hat“, stell Dominike Pauli, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Römer fest. „Aber perfide wird es, wenn die beiden Rechtsauslegerorganisationen Cohn-Bendit nicht nur in die Nähe der Sympathie fĂĽr Pädophilie rĂĽcken, sondern dass die AfD in ihrem dringlichen Antrag an die Stadtverordnetenversammlung `pädophile Handlungen´ unterstellt. Es gab einmal Zeiten in diesem Land, wo ebenfalls herbeigelogene Handlungen dem `Deutschen Blute´ schaden sollten. BFF und AfD mĂĽssen aufpassen, dass man nicht ihnen unterstellt, dass sie an diese Zeiten wieder anknĂĽpfen wollen“, empört sich Pauli. „Ich gehe fest davon aus, dass alle demokratischen Fraktionen im Römer geschlossen gegen diesen hetzerischen Antrag der AfD stimmen werden. Das wäre dann auch der Beweis dafĂĽr, dass die jĂĽngsten Worte der Kanzlerin im Bundestag vom Zusammenstehen gegen die AfD alle in der Frankfurter CDU verstanden haben. Wer jetzt noch nicht verstanden hat, wo der geistige Nährboden der AfD herkommt, will es einfach nicht wissen“, so Paulis Fazit.

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